Aus einem Kleinstverlag.

Für Texte mit Haltung. Für Bücher, die fragen. Für Perspektiven, die bereichern.
  • Die Erläuterungen, in klarer Sprache verfasst, regen auch an, sich nicht nur anlässlich des Kantjahres 2024 diesem Denker zu nähern, um die wichtigsten Begriffe seiner Philosophie besser zu verstehen. Bemerkungen zu Leben des Menschen Immanuel Kant und dessen Theorie komplettieren das Glossar.

Der Verlag

Wer schreibt, braucht Raum.
Wer liest, sucht Tie­fe.
Wer sich bil­det, fragt wei­ter.

Der Qua­si-Ver­lag ist da — nicht als Lösung, son­dern als Mög­lich­keit. Für die, die etwas sagen wol­len wie auch für jene, die etwas zei­gen wol­len.

Was meint „wir“?

„Wir“ meint in die­sem Fall mehr als eine Per­son, aber nicht not­wen­di­ger­wei­se ein Team. Der Qua­si-Ver­lag wird von einer Ein­zel­per­son geführt — doch nicht im Allein­gang.

Es gibt Ver­bin­dun­gen, Gesprächs­räu­me, gemein­sa­me Anlie­gen. Solis­ti­sche Arbeit schließt Reso­nanz nicht aus.

„Wir“ steht also für eine offe­ne Form der Zusam­men­ar­beit: lose, aber ver­läss­lich. Indi­vi­du­ell, aber nicht ver­ein­zelt. Wer sich ange­spro­chen fühlt, gehört viel­leicht schon dazu.

Das Konzept

Bücher als gemeinsame Sache

Der Qua­si-Ver­lag ver­steht sich nicht als Akteur auf einem um Markt­an­tei­le kon­kur­rie­ren­den Spiel­feld — nomen est omen.

Er ist kein Ort der Pro­fit­ma­xi­mie­rung, son­dern ein Raum für lite­ra­ri­sche Anlie­gen — gro­ße wie klei­ne, lei­se wie expe­ri­men­tel­le.

Hier gilt das Buch nicht als blo­ße Umschlags­wa­re, son­dern als Kul­tur­gut. Ent­spre­chend wird es behan­delt.

Auch für Autor·n, deren Schrei­ben pro­fes­sio­nell betrie­ben wird, kann es Pro­jek­te geben, die im Ras­ter gro­ßer Ver­la­ge kei­nen Platz fin­den — sei es aus the­ma­ti­schen, for­ma­len oder wirt­schaft­li­chen Grün­den.

Woran der Verlag sich anschließen kann

Der Qua­si-Ver­lag möch­te sol­chen Vor­ha­ben eine Tür öff­nen: wenn The­ma und Stil pas­sen, und ein rea­lis­ti­sches Maß an Nach­fra­ge abseh­bar ist. Dank Digi­tal­druck las­sen sich auch Kleinst­auf­la­gen rea­li­sie­ren — in einem Rah­men, der weder Ver­lus­te noch Illu­sio­nen nährt.

Die Ori­en­tie­rung liegt auf Kos­ten­de­ckung mit einem klei­nen „Zubröt­chen“ für all jene Mühe­wal­tun­gen, die das Ver­le­gen nun ein­mal mit sich bringt. Gewinn wird hier nicht nur in Zah­len bemes­sen — auch der imma­te­ri­el­le Mehr­wert schlägt zu Buche.

Dass die­ses Modell kei­ne dau­er­haf­te Siche­rung oder Ska­lie­rung ver­spricht, son­dern auf enga­gier­ter Ein­zel­in­itia­ti­ve beruht, ist Teil sei­ner Rea­li­tät — und sei­nes Rei­zes. Denn gera­de dort, wo nicht alles mach­bar scheint, wird oft das Mög­lichs­te mit beson­de­rer Sorg­falt gemacht.

Zum Kon­takt­for­mu­lar

Das Programm

Philosophie als Ausgangspunkt

Phi­lo­so­phie ist der Kern — nicht als blo­ßes Fach­ge­biet, son­dern als eine Hal­tung, die sich dem Den­ken ver­pflich­tet weiß.

Der Qua­si-Ver­lag wid­met sich Publi­ka­tio­nen, die aus die­ser Hal­tung her­aus ent­ste­hen: Tex­te, die phi­lo­so­phisch sind, ohne allein im aka­de­mi­schen Raum zu krei­sen. Denn auch wenn die wis­sen­schaft­li­che Phi­lo­so­phie wei­ter­hin Leit­li­nie und Refe­renz bleibt, rich­tet sich das Pro­gramm an Men­schen, die im All­tag, in Beruf und Bezie­hung, in Welt- und Selbst­be­geg­nung fra­gen — ernst­haft, tas­tend, red­lich.

Drei Reihen, drei Zugänge

Im Mit­tel­punkt steht so eine „Phi­lo­so­phie ohne Aka­de­mie“ — nicht im Sin­ne der Abkehr, son­dern der Öff­nung.

Die Rei­he PHILOSOPHIE führt Tex­te, die sich mit der Dis­zi­plin ver­bun­den wis­sen und ihr Mate­ri­al ernst neh­men.

In REFLEXIV fin­den sich essay­is­ti­sche Zugän­ge, tas­ten­de For­men, nach­sin­nen­de Sti­le.

EXPERIMENTAL schließ­lich ist ein Ort für das Unge­wohn­te: frag­men­ta­risch, poe­tisch, spie­le­risch, auch grenz­gän­ge­risch.

Was Schreibende erwarten dürfen

Wer schreibt, soll sich dem Wesent­li­chen wid­men kön­nen. Der Qua­si-Ver­lag schafft Raum dafür — mit einem offe­nen Blick für Text, Form und Anlie­gen. Ob ein Manu­skript bereits aus­ge­reift ist oder noch im Wer­den begrif­fen: Ent­schei­dend ist, dass das Geschrie­be­ne etwas meint — und trägt.

Ein fer­ti­ges Buch erhält Sicht­bar­keit: im Ver­zeich­nis Lie­fer­ba­rer Bücher (VLB), auf die­ser Web­site, mit einem kur­zen Autor·nportrait. Was an wei­te­rer Unter­stüt­zung sinn­voll und mög­lich ist, klärt sich im Gespräch.

Gesucht wer­den kei­ne per­fek­ten Ant­wor­ten, son­dern ernst­ge­mein­te Fra­gen und Per­spek­ti­ven. Tex­te, die nicht beleh­ren, son­dern öff­nen. Tex­te, die Ver­trau­en in Leser·n und Stoff glei­cher­ma­ßen zei­gen.

Reden wir d’rüber!

Gute Gesprä­che begin­nen sel­ten mit fer­ti­gen Kon­zep­ten. Ein ers­ter Schritt genügt — eine Nach­richt, eine Fra­ge, ein Text­aus­schnitt.

Die Ant­wort wird offen, auf­merk­sam, unver­bind­lich sein. Dann kön­nen wir schau­en, ob und wenn, was sich dar­aus machen lässt.

Denn Schrei­ben ist indi­vi­du­ell. Und jedes Buch ein eige­ner Weg. Dar­über kann man spre­chen.

Für alle ande­ren Anlie­gen, Fra­gen, Anre­gun­gen benut­zen Sie bit­te die­ses For­mu­lar: